Die Mongolei ist der zweitgrößte Binnenstaat der Erde und flächenmäßig viermal so groß wie Deutschland Dabei hat das Land gerade einmal knapp 3 Millionen Einwohner. Die zwischen Zentral-, Nord- und Ostasien gelegene Mongolei beheimatet mehr Pferde als Menschen und ist mit seinen weiten Steppen und teils bizarren Landschaftsformen ein Ereignis für jeden Naturliebhaber. Traditionell wird die Mongolei seit ihrer Besiedlung von Nomaden bewohnt – eine Tradition die bis heute Fortbestand hat, auch wenn mittlerweile fast 40% der Bevölkerung im Großraum der Hauptstadt Ulaanbaatar leben.

Travel facts – Auf einen Blick

  • Die Zeitverschiebung zur UTC beträgt +7 bis +8 Stunden
  • Die Landeswährung ist der Tögrög (MNT)
  • Offizielle Amtssprache ist Mongolisch, das von 90 % der Bevölkerung gesprochen wird. Eine Minderheit von knapp 5 % spricht Kasachisch. Russisch und Englisch sind ebenfalls verbreitet.
  • Die Hauptstadt der Mongolei ist Ulaanbaatar
  • Die Flugzeit ab Frankfurt bis Ulaanbaatar beträgt knapp 10 Stunden mit einem Zwischenstopp.
  • Deutsche Staatsangehörige benötigen für touristische Zwecke und einen Aufenthalt von maximal 30 Tagen kein Visum. Für längere Aufenthalte muss ein Visum bei der mongolischen Botschaft beantragt werden. Mehr Informationen dazu finden Sie auf der Webseite des Auswärtigen Amtes .
  • Die idealen Reisemonate für die Mongolei Juni und September. Während dieser Zeit herrschen angenehme Temperaturen im Bereich zwischen 20 und 30°C. Wegen der Niederschläge präsentiert sich die Landschaft grüner als in anderen Monaten.
    In den Monaten Juli und August können Straßen und Pisten teilweise schwer zu befahren sein und es gibt im Norden viele Mücken. Sollte die Wüste Gobi auf ihrem Programm stehen, dann ist der September, wenn milde Temperaturen das Klima prägen, die beste Zeit dafür. Zwischen Oktober und April sind Schneestürme in der Mongolei keine Seltenheit und Temperaturen weit unter Null Grad sind auch tagsüber die Regel. Es kann in dieser Zeit zu Straßensperrungen und eingeschränktem Verkehr kommen.  können hingegen Schneestürme und extreme Kälte auftreten.
  • Was wird angeboten: Naturreisen, Kulturrundreisen, Wandern
  • Muss man erlebt haben: Pferdereiten in der weiten Steppe, die Wüste Gobi, Ulaanbaatar, eine Nacht in einer Jurte
  • In der mongolischen Küche werden, wie bei Nomaden üblich, fast ausschließlich eigene Erzeugnisse verwendet, also Milchprodukte und das Fleisch der Nutztiere. Es gibt aufgrund der klimatischen Bedingungen nur wenig Gemüse; vor allem Kohl, Zwiebeln und Karotten. Auch Reis und Getreide finden Verwendung. Gewürzt wird mit Salz und Pfeffer; andere Gewürze und frische Kräuter gibt es nicht. Die Nahrung ist entsprechend der harten körperlichen Arbeit im Freien reich an tierischem Eiweiß und Fett.
    Neben Schaf- und Hammelfleisch kommen auch Pferde, Yaks, Ziegen und seltener Rinder, Schweine und Kamele zum Einsatz. Beliebte Speisen sind Khuushuur (frittierte und mit Fleisch gefüllte Teigtaschen), Buuz (gedämpfte Teigtaschen) und Bansch (Gekochte Teigtaschen). Außerdem werden Suppen und Eintöpfe gegessen; sowie Trockenfleisch in den Wintermonaten. Eine besondere Spezialität sind Murmeltiere, die ausgenommen und mit heißen Steinen gefüllt werden, und somit von innen heraus gegart werden.
    Neben gesalzenem Milchtee und vergorener Stutenmilch, dem Airag, ist Archi ein populäres Getränk – ein Schnaps aus Yakmilch.