Wie nur in wenigen anderen Orten des Kontinents, erleben wir in Hoi An die noch nahezu intakte Altstadt eines mittelalterlichen Handelszentrums. Der einstmals größte Hafen Südostasiens lag an der Seidenstraße. Der gute Erhalt ist wohl vor allem darauf zurückzuführen, dass das Hafenbecken zunehmend versandete und spätestens seit dem 18. Jahrhundert größere Schiffe immer mehr ins benachbarte Danang ausweichen mussten. Die Altstadt zählt zum Weltkulturerbe und wird am Abend von unzähligen bunten Lampions illuminiert, wie auch für den Verkehr gesperrt. Die einmalige Atmosphäre wird noch ergänzt durch eine, durch zahlreiche Einflüsse aus Indien, Japan und China geprägte, regionale Küche, die zu den berühmtesten des Landes gehört.