Entdeckerreise Indien – Die Stammeskulturen von Odisha

20 Tage, 19 Nächte

Delhi - Bhubaneswar - Puri - Konark - Puri - Chilika - Rayagada - Chatikona - Jeypore - Onkudeli -
Jeypore - Kotpad - Jagdalpur - Kanker - Bhoromdeo - Kawardha - Bhoromdeo - Raipur - Delhi
Indien, Stämme der Odissa
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Sonnentempel von Konark
Sonnentempel von Konark
Jama Masjid, Neu Dehli
Chilika See
Indien, Stämme der Odissa
Indien, Stämme der Odissa
Odisha hat eine Fülle von prächtigen Tempeln, die im Kalinga – Stil erbaut wurden, unvergleichliche architektonische Höhepunkte, wie der Sonnentempels in Konark, einer Weltkulturerbestätte oder der Jagannath in Puri mit seinen massiven Steinwagen. In Odisha leben auch viele Stämme, die noch weitgehend Waldbewohner sind und ihren traditionellen Lebensweisen folgen. Während der Wochenmärkte treffen sich die verschiedenen Stämme, die in ihren besonderen Kostümen und Schmuck gekleidet sind, um ihre Produkte zu verkaufen. Diese lohnende Reise beinhaltet lange, aber faszinierende Fahrten und Unterkunft in einfachen Hotels in den Stammesgebieten. Erleben Sie ein authentisches Stück Indien bei einer einmaligen Reise für Individualisten.

Ihre Reiseerlebnisse auf einen Blick:

  • Begegnungen mit den indigenen Völkern in Odisha
  • Besuch authentischer Dörfer und Märkte
  • Puri, einer der wichtigsten Wallfahrtsorte der Hindus mit dem sagenhaft Jagganath-Tempel
  • Der Sonnentempel von Konark
  • Der Kanger-Ghati-Nationalpark und die Chitrakot-Fälle

Programm

Tag 1

Anreise Delhi

Ankunft in Delhi in der Nacht oder am Morgen. Empfang durch einen Repräsentanten unserer Agentur und Transfer zum Hotel. Je nach Ankunftszeit Stadtrundfahrt am Vormittag oder am Nachmittag.

Indien´s Hauptstadt Delhi, im Norden gelegen, ist ein Symbol für die reiche Geschichte des Landes und steht gleichzeitig für seine Gegenwart. Zeugnisse alter Pracht längst vergangener Epochen vermischen sich im Stadtbild mit moderner Architektur. Die Stadt scheint dabei in ständiger Bewegung – wo immer man auch hinschaut erblickt man ein buntes Durcheinander und geschäftiges Treiben. Wir erleben farbenfrohe Märkte, deren Gerüche uns schon von weitem begrüßen, alte Paläste und hinduistische Heiligtümer, wo die Zeit still zu stehen scheint. Über die Landesgrenzen hinaus berühmte Bauwerke, wie das Lal Qila – das Rote Fort – aus dem 17. Jahrhundert (gleichzeitig auch Delhis größtes Bauwerk) und die Moschee Jama Majid – in deren Innenhof 25000 Gläubige Platz finden – locken alljährlich Besucher aus aller Welt an. Das alte Delhi war auch einst die Hauptstadt des Islam in Indien. Im Basarviertel Chandni Chowk schlendern wir durch ein scheinbar endloses Labyrinth kleiner Gassen mit unzähligen Geschäften und Händlern, die von kulinarischen Kleinigkeiten bis zu Dingen des täglichen Bedarfs so ziemlich alles anbieten, was man sich vorstellen kann. Seine Farben, Klänge und Gerüche sind ein Fest für alle Sinne.

Wir besuchen die Jama Masjid, das India Gate, den Rashtrapati Bhavan (Amtssitz des Präsidenten), das Parlamentsgebäude und das Humayun-Mausoleum.

Jama Masjid: Diese große Moschee von Old Delhi ist die größte in Indien mit einem Innenhof, der 25.000 Gläubige aufnehmen kann. Die Bauarbeiten wurden 1644 begonnen und sind die letzte architektonische Extravaganz von Shah Jahan, dem Mogulkaiser, der das Taj Mahal und das Rote Fort erbaute. Die sehr dekorative Moschee hat drei große Tore, vier Türme und zwei 40 m hohe Minarette aus roten Sandstein und weißem Marmor.

India Gate: Im Zentrum von Neu-Delhi steht das 42 m hohe India Gate, ein „Arc-de-Triomphe“ -ähnlicher Torbogen inmitten einer Kreuzung. Fast wie sein französisches Gegenstück erinnert es an die 70.000 indischen Soldaten, die im Ersten Weltkrieg für die britische Armee ums Leben kamen. Das Denkmal trägt die Namen von mehr als 13.516 britischen und indischen Soldaten, die im Krieg um Afghanistan 1919 getötet wurden. Der Grundstein des India Gate wurde 1921 von Seiner Königlichen Hoheit, dem Herzog von Connaught, gelegt und von Edwin Lutyens entworfen. Das Denkmal wurde der Nation 10 Jahre später vom damaligen Vizekönig Lord Irwin gewidmet. Ein weiteres Denkmal, Amar Jawan Jyoti, wurde erst viel später hinzugefügt, nachdem Indien seine Unabhängigkeit erlangt hatte. Die ewige Flamme brennt Tag und Nacht unter dem Bogen, um die Nation an Soldaten zu erinnern, die ihr Leben im Indo-Pakistan Krieg von Dezember 1971 gelassen haben.

Amtssitz des Präsidenten: Die Heimat des Präsidenten der größten Demokratie der Welt ist ein Symbol der indischen Demokratie und ihrer säkularen, pluralen und integrativen Tradition. Er wurde von Sir Edwin Lutyens und Herbert Baker entworfen und steht auf einem 330 Hektar großen Grundstück. Es dauerte siebzehn Jahre, um diesen Präsidentenpalast zu bauen, der im Jahr 1929 fertiggestellt wurde. Fast siebenhundert Millionen Ziegelsteine ​​und drei Millionen Kubikmeter Stein wurden für den Bau dieses architektonischen Meisterwerks verwendet, das über 2,5 Kilometer Korridore und 190 Hektar Gartenfläche verfügt. Das Hauptgebäude umfasst eine Fläche von 5 Hektar und verfügt über 340 Zimmer auf vier Etagen. Die berühmten Moghul-Gärten des Rashtrapati Bhavan bedecken eine Fläche von 15 Hektar und beheimaten 159 erlesene Rosenarten, 60 Bougainville-Arten und viele andere Spezies.

Das Parlamentsgebäude: Das Parlamentsgebäude oder Sansad Bhavan ist eines der beeindruckendsten Gebäude in Delhi. Es wurde am Ende der Straße Sansad Marg von den britischen Architekten Edwin Lutyens und Herbert Baker entworfen und 1972 von Lord Irwin, dem damaligen Generalgouverneur von Indien, eingeweiht. Das Parlamentsgebäude besteht aus einer zentralen Halle, die kreisförmig ist und knapp 30 Meter im Durchmesser misst. Die zentrale Halle wird als ein sehr wichtiger Teil des Parlamentsgebäudes betrachtet, da hier die indische Verfassung entworfen wurde. Das Gebäude beherbergt die Lok Sabha, die Rajya Sabha und eine Bibliothek. Dazwischen liegt ein Garten. Das Gebäude verfügt auch über Räumlichkeiten für die Unterbringung von Ministern, wichtigen Beamten der beiden Kammern, der Vorsitzenden und den parlamentarischen Ausschüssen.

Das Humayun-Mausoleum: Das prachtvolle Mausoleum, das im Gedenken an Kaiser Humayun, den zweiten Mogulherrscher, errichtet wurde, steht als prächtiges Zeugnis für den Stil der königlichen Mausoleen des Moguls. Es ist das erste der großen dynastischen Gartengräber, die in Auftrag gegeben wurden. Das Grab wurde von Bega Begum, Humayuns persischer Frau und Hauptgefährtin, 1565 n. Chr., also neun Jahre nach dem Tod des Kaisers, in Auftrag gegeben. Es wurde 1572 n. Chr. unter der Schirmherrschaft des Mogulkaisers Akbar, des dritten Mogulherrschers und Humayuns Sohn, fertiggestellt. Das Grab von Humayun ist eines der am besten erhaltenen Mughal-Denkmäler und wurde 1993 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Übernachtung in Delhi

Tag 2

Delhi – Bhubaneswar

Nach einem gemütlichen Frühstück Transfer zum Flughafen für Ihren Flug nach Bhubaneswar. Bei der Ankunft in Bhubaneswar wird unser Repräsentant Sie am Flughafen empfangen. Transfer zum Hotel und Zeit zur freien Verfügung.

Bhubaneswar: Die Tempelstadt Indiens, einst bekannt für ihre Architektur und ihre großen Tempel, ist heute ein blühendes Handels- und Geschäftszentrum. Bhubaneshwar ist eine alte Stadt voller wunderschöner historischer Tempel, die Pilger aus dem ganzen Land anlocken. Der Name der Stadt bedeutet wörtlich „Herr des Universums“, was sich in der Anzahl der Tempel und der religiösen Inbrunst der Einheimischen widerspiegelt. Heute ist sie eine geschäftige Stadt, in der die Geschichte wunderbar mit ihrer modernen und fortschrittlichen Gegenwart verbunden ist.
Übernachtung in Bhubaneswar

Tag 3

Bhubaneswar

Nach dem Frühstück erkunden wir Bhubaneswar, auch als Tempelstadt Indiens bekannt.

Der Lingaraja-Tempel: Der Lingaraja-Tempel ist ein alter Schrein und ist der größte Tempel in der Stadt. Der Tempel wurde, wie der Name andeutet, Lord Shiva geweiht und irgendwann im 7. Jahrhundert von König Jajati Keshari erbaut. Das Gebäude des Tempels ist ein großartiges Beispiel des architektonischen Orissa-Stils und hat kunstvoll gestaltete Steingewölbe, die das Hauptheiligtum des Tempels abdecken. Der Lingraja-Tempel beherbergt einen großen Shivalingam. Ein kleiner Tempel, der der Göttin Bhagawati gewidmet ist, befindet sich ebenfalls in der nordwestlichen Ecke des Hofes. Der Eintritt ist jedoch nur den Anhängern des hinduistischen Glaubens vorbehalten. Obwohl der Tempel hauptsächlich Lord Shiva geweiht ist, sind auch hier Bilder von Lord Vishnu zu sehen, die auf den Aufstieg der Gottheit in der Jagannath-Sekte zurückzuführen sind. Lord Harihara, die Manifestation von Shiva und Vishnu in der gleichen Gottheit, tritt auch hier auf. Im Laufe eines Tages werden den Gottheiten hier insgesamt 22 Gottesdienste angeboten. Einmal im Jahr wird das Bild von Lingaraja in den Jalmandir im Zentrum des Bindu Sagar-Sees gebracht.

Der Parasurameswara-Tempel: Erbaut im Jahre 650 n. Chr. ist dieser Tempel ein einzigartiges Beispiel für den architektonischen Stil der Oriyan. Das Besondere an diesem Tempel sind die eintausend Lingas in der nordwestlichen Ecke des Komplexes. Außerdem ist er mit schönen Schnitzereien von Lord Ganesha, Lord Shiva und der Göttin Parvati geschmückt. Die künstlerische Pracht, mit der die Details der Skulpturen und Schnitzereien ausgeführt wurden, spiegelt den Glanz dieser Periode Indiens wider.

Der dem Lord Shiva geweihte Mukteswar-Tempel ist ein Tempel aus dem 10. Jahrhundert und stellt ein typisches Beispiel für die Langlebigkeit des Kalinga-Baustils dar. Er beeindruckt mit schönen Skulpturen und Schnitzereien, die die verschiedenen Panchatantra-Geschichten darstellen.
Eine architektonische Besonderheit ist das freistehende Tor vor dem Tempel.
Der Mukteswar-Tempel liegt im religiösen Zentrum von Bhubaneswar nicht weit entfernt vom Bindu-Sagar-See und in der Nähe der Tempel Lingaraja und Parasumaresvara.

Der Rajarani-Tempel: Der Raja Rani-Tempel, ein beliebter Hindu-Tempel aus dem 11. Jahrhundert und als „Liebestempel“ bekannt, da er einige sinnliche Schnitzereien von Frauen und Paaren enthält. Im Heiligtum sind keine Bilder zu finden, daher ist der Tempel nicht mit einer bestimmten Sekte des Hinduismus verbunden. Das ist vielleicht genau der Grund, die den Zauber des Tempels ausmacht: Der Tempel steht allen Menschen offen, unabhängig von der Gottheit, die sie anbeten und verehren. Die Figuren von Lord Shiva und der Göttin Parvati an den Wänden weisen jedoch stark darauf hin, dass der Tempel gewisse Assoziationen zum Shaivismus hat. Laut Historikern wurde er irgendwann zwischen dem 11. und 12. Jahrhundert gebaut, aber die genaue Zeit wurde noch nicht ermittelt. In der Tat diente der Rajarani-Tempel, anderen Tempeln in Zentralindien als Vorbild. Die bemerkenswertesten Beispiele sind der Khajuraho-Tempel und der Totesvara Mahadeo-Tempel in Kadawa.

Am späteren Nachmittag Rückkehr ins Hotel. Übernachtung in Bhubaneswar.

Tag 4

Bhubaneswar - Lalitgiri - Ratnagiri - Udayagiri

Heute stehen weitere Besichtigungstouren in der Umgebung von Bhubaneswar an. Nach dem Frühstück erwartet uns unser Guide.

Lalitgiri, auch bekannt als Naltigiri, ist ein bedeutender buddhistischer Komplex mit großen Stupas, „esoterischen“ Buddha-Bildern und Klöstern (Viharas). Lalitgiri ist eine der ältesten buddhistischen Stätten in der Region aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. und Teil des “kleinen goldenen Dreiecks”. Sie ist durch eine gut zu befahrende Straße mit Bhubaneswar verbunden. Die jüngsten Ausgrabungen haben archäologisches Material ans Licht gebracht, das Lalitgiri als ein frühes großes Zentrum der buddhistischen Lehre bestätigt. Majestätisch anmutend erzählen die Ruinen vom Glanz vergangener Tage. Das riesige Backsteinkloster, die Überreste einer Chaitya-Halle, eine Reihe von Votivstupas und eine sorgfältig restaurierte Steinstupa an der Spitze eines kleinen, rauen Sandsteinhügels prägen die ländliche Umgebung.

Ratnagiri: Die Ausgrabungen datieren die Enstehung dieses buddhistischen Zentrums zurück in die Zeit des Gupta-Königs Narasimha Gupta Baladitya (erste Hälfte des 6. Jahrhunderts n. Chr.). Möglicherweise sind einige Teile sogar noch älter. Der Buddhismus konnte sich bis zum 12. Jahrhundert ungestört an diesem Ort entwickeln. Ursprünglich war Ratnagiri ein wichtiges Zentrum der buddhistischen Mahayana-Schule. Während des 8.-9. Jahrhunderts wurde es ein bedeutender Ort für den Tantra-Buddhismus bzw. die Vajrayana-Kunst und Philosophie. Pag Sam Jon Zang, eine tibetische Quelle, weist darauf hin, dass die Institutionen in Ratnagiri eine tragende Rolle bei der Entstehung des Kalachakratantra im 10. Jahrhundert n. Chr. spielten. Dies wird deutlich anhand der zahlreichen Votivstupas mit Reliefs der Gottheiten des Vajrayana-Pantheons.

Udayagiri: Der größte buddhistische Komplex im Bundesstaat Orissa hat nach den jüngsten Ausgrabungsarbeiten, die den alten Namen des Klosters als Madhavapura Mahavihara identifizieren konnten, bei den Archäologen neues Interesse geweckt und ein weitläufiges Kloster aus Ziegelstein mit einer Reihe von buddhistischen Skulpturen ans Licht gebracht. Das Kloster liegt malerisch am Fuße eines großen Hügels, der das Bild der Umgebung prägt.

Übernachtung in Bhubaneswar.

Tag 5

Bhubaneswar - Puri

Nach einem gemütlichen Frühstück Fahrt nach Puri. Unterwegs besuchen Sie zwei sehenswerte Handwerkerdörfer, die typisch für die Region Odisha sind. Nachdem wir uns gründlich umsehen konnten, fahren wir weiter nach Puri, unserem Ziel für den heutigen Tag. Bei Ihrer Ankunft in Puri checken Sie in Ihr Hotel ein und die verbleibende Zeit steht Ihnen zur freien Verfügung.

Puri ist einer der vier wichtigsten Wallfahrtsorte für Hindus (Char-Dham). Ihre berühmteste Sehenswürdigkeit ist der Jagannath-Tempel. Bekannt als der Ruheplatz von Lord Shiva, liegt Puri im Bundesstaat Orissa an der Küste der Bucht von Bengalen. Hier befindet sich einer der heiligsten Tempel der Hindu-Mythologie, der Jagannath-Tempel. Seine von Sagen umwobene Geschichte reicht zurück in das 3. Jahrhundert v. Chr. Puri, Konark und Bhubaneshwar bilden das “Goldene Dreieck von Orissa”, dessen religiöse Bedeutung und kulturelles Erbe sie zu Zentren für hinduistische Pilger aus aller Welt machen.

Das Dorf Pipli hat eine lange Geschichte, die bis ins 10. Jahrhundert zurückreicht. Es wurde gegründet, um Handwerker unterzubringen, die Applique-Schirme und Vordächer für das alljährliche hinduistische Wagenfest Rath Yatra herstellten. In jenen Tagen fertigen die Künstler und Handwerker überwiegend für die Tempel und Könige. Heutzutage finden wir eine große Auswahl an Applique-Arbeiten in Pipli wie Handtaschen, Puppen, Geldbörsen, Wandbehänge, Tagesdecken, Kissenbezüge, Lampenschirme, Laternen (im Volksgebrauch als Diwali-Dekorationen verwendet) und Tischdecken. Riesige Sonnenschirme sind ebenfalls erhältlich. Die sehenswerte Hauptstraße ist mit Läden voller Handwerkskunst erfüllt.

Das Dorf Raghurajpur ist kleiner und weniger kommerziell orientiert als andere Handerkerdörfer. Wir sehen die Handwerker bei der Arbeit, während sie vor ihren hübsch bemalten Häusern sitzen. Es gibt knapp über 100 Haushalte in dem Dorf, das malerisch zwischen tropischen Bäumen neben dem Bhargavi-Fluss in der Nähe von Puri gelegen ist. In Raghurajpur ist jedes Haus ein Künstleratelier. Pattachitra-Gemälde mit religiösen und Stammesszenen, die auf einem Stück Stoff gearbeitet sind, sind eine Spezialität. Die Handwerker machen auch eine Vielzahl von anderen Gegenständen, einschließlich kunstvoll verzierter Palmblätter, Töpferwaren, Holzschnitzereien und Holzspielzeug. Einige Handwerker haben sogar nationale Auszeichnungen für ihre Arbeit erhalten.
Der Indische Verband für Kunst und Kulturerbe (INTACH) hat Raghurajpur als Dorf ausgewählt um kulturelles Erbe zu bewahren und um die alten Wandgemälde von Odisha wiederzubeleben. Die Wandmalereien an den Häusern sind faszinierend, wenn auch zum Teil etwas verblasst. Einige zeigen Geschichten aus den Panchatantra-Tierfabeln oder religiöse Texte. Außerdem werden hier gesellschaftliche Ereignisse wie Hochzeiten angezeigt.
Übernachtung in Puri.

Tag 6

Puri

Frühstück und Beginn der Besichtigungen in Puri. Der sagenhafte Jagannath und der Sonnentempel von Konark erwarten uns!

Sri Jagannath Puri – Tempel: In der heiligen Stadt Puri gelegen, wurde der Jagannath-Tempel, im Volksmund auch “der Stolz Indiens” genannt, im 11. Jahrhundert von König Indradyumna erbaut. Dieser prachtvolle Tempel ist die Residenz von Lord Jagannath, der eine Form von Lord Vishnu ist. Es ist der am meisten verehrte Wallfahrtsort für Hindus und gehört mit Badrinath, Dwarka und Rameshwaram zum Char Dham Yatra, den “4 Stätten”. Eine Reise zu allen vier Pilgerorten ist ein großes Ziel für jeden gläubigen Hindu. Abgesehen von dem Hauptschrein, der sich hoch erhebt, werden viele kleinere Tempel innerhalb des Komplexes Ihnen das Gefühl geben, als wären Sie im Zuhause der Götter angekommen. Die prächtige Oriya-Architektur des Jagannath Puri – Tempels ist ein Sahnehäubchen. Die vier Tore sind wunderschön und mit filigranen Schnitzereien gestaltet. Der leckere Mahaprasad des Tempels ist etwas, was wir nicht verpassen sollten. In einer der größten Küchen Indiens wird das köstliche Essen jeden Tag in Tontöpfen gekocht und den Pilgern angeboten. Die lebhaften religiösen Feste der Stadt locken Hindus in großer Zahl. Das populärste ist das Wagenfest Rath Yatra, das mit immenser Begeisterung gefeiert wird. Das farbenfrohe Ambiente und die interessanten Rituale der Pilger sind eine Reise wert.

Der Sonnentempel von Konark ist ein architektonisches Wunder Ostindiens und ein Symbol des indischen Kulturerbes. Der wuchtige Tempel ist dem dem Sonnengott gewidmet. Das Wort „Konark“ ist eine Kombination aus zwei Wörtern „Kona“ und „Arka“. „Kona“ bedeutet „Ecke“ und „Arka“ bedeutet „Sonne“. Der Sonnentempel befindet sich an der nordöstlichen Ecke von Puri. Konark ist auch bekannt als Arka Khetra. Es gibt drei Bilder des Sonnengottes an drei verschiedenen Seiten des Tempels, die in der richtigen Richtung positioniert sind, um die Strahlen der Sonne am Morgen, Mittag und Abend zu erfassen. Der Tempel wurde erbaut in der Mitte des 13. Jahrhunderts und stellt eine harmonische Kombination von künstlerischem Ideenreichtum und technischer Geschicklichkeit dar. König Narasimhadeva I., der große Herrscher der Ganga-Dynastie, hat den Sakralbau mit Hilfe von 1200 Handwerkern innerhalb von 12 Jahren (1243-1255 n. Chr.) errichtet. Da der Herrscher die Sonne anbetete, galt der Tempel als Wagen für den Sonnengott. Er wurde in Form eines prächtig geschmückten Wagens entworfen, der auf 24 Rädern mit einem Durchmesser von jeweils 3 Metern montiert und von 7 mächtigen Pferden gezogen wurde. Es ist beim Anblicke der Anlage wirklich schwer zu verstehen, wie dieser riesige Tempel, von dem jeder Zentimeter so filigran gearbeitet wurde, innerhalb so kurzer Zeit fertiggestellt werden konnte.
Übernachtung in Puri.

Tag 7

Von Puri nach Barkul am Lake Chilika

Nach dem Frühstück Fahrt nach Barkul am Chilika-See, dem größten Brackwassersee Asiens. Nach der Ankunft in Barkul, Check-in in Ihrem Hotel und Zeit zur freien Verfügung.

Der Chilika-See ist für Vogelbeobachter und Naturliebhaber ein Paradies auf Erden und das größte Binnen-Salzwasserbecken Asiens. Der birnenförmige See beheimatet einige kleine Inseln und entlang des Ufers finden wir Fischereien und Salzpfannen. Er befindet sich im Herzen der Küste Odishas und erstreckt sich vom Distrikt Puri im Norden bis zum Distrikt Ganjan im Süden. Durch einen 60 Kilometer langen, schmalen Streifen von Sandflächen und sumpfigen Inseln ist er vom Golf von Bengalen getrennt. Der Chilika-See verfügt über eine große Vielfalt an Flora und Fauna. Er beheimatet Vogelarten in allen Farben und Schattierungen, von Weißbauch-Seeadlern bis hin zu Flamingos und von Pluvialis bis hin zu Schnepfenvögeln.
Die dynamische Vielfalt der Vögel, sowohl einheimische als auch Zugvögel, ist nicht das einzige Naturwunder. Bird Island, Breakfast Island und Honeymoon Island locken zahlreiche Besucher an. Der See ist auch einer von weltweit nur zwei Orten, wo die äußerst seltenen Irrawaddy-Delfine gesichtet werden können.
Übernachtung in Barkul

Tag 8

Morgendliche Bootsfahrt am Chilika-See und Fahrt von Barkul nach Rayagada

Heute heißt es früh aufstehen, denn es steht eine Bootsfahrt auf dem Programm und die beste Zeit ist vor Sonnenaufgang. Nach einem zeitigen Frühstück genießen wir die morgendliche Natur auf dem See, bevor wir später weiterfahren nach Rayagada. Nach der Ankunft werden Sie in Ihrem Hotel einchecken und entspannen.

Rayagada ist ein Bezirk mit Wiesen, Wäldern, Wasserfällen und Terrassentälern. Er wird bevölkert von farbenfroh gekleideten Angehörigen vieler Stammesgruppen. Die Gegend ist ein nahezu unerforschtes Paradies. Mensch und Natur scheinen hier noch im Einklang zu leben. Die Stämme, die in diesem Distrikt leben, verfügen über unterschiedliche Versorgungsstrategien, die von der Nahrungssuche bis zum kultivierten Anbau reichen. Ihre Sprachen, Dialekte, Sitten und Gebräuche sind sehr vielfältig und von der Vermischung einzelner Gruppen, wie auch dem Kastenwesen geprägt.
Übernachtung in Rayagada

Tag 9

Besuch des Marktes von Chatikona und Fahrt nach Jeypore

Nach dem Frühstück besuchen Sie den Wochenmarkt von Chatikona, wo die Dörfer der Dongaria, Kondha und Desia Kondha aus der Gegend um Niyamagiri ihre Produkte jeden Mittwoch zum Verkauf anbieten. Erleben Sie die farbenfroh gekleideten Menschen auf dem lebendigen Markt.
Im Anschluss fahren wir nach Jeypore, der größten Stadt von Odisha. Nach der Ankunft checken Sie in Ihr Hotel ein und die verbleibende Zeit steht Ihnen zur freien Verfügung.

Der Chatikona-Markt, der in Bissamcuttack stattfindet, wird hauptsächlich von den Bewohnen der Dörfer Dongria Kondh und Desia Kondh aus den umliegenden Niayamgiri Hills besucht. Es handelt sich größtenteils um einen Obst- und Gemüsemarkt, aber auch Bronze-Tierskulpturen, die vor Ort mit Hilfe des Wachsausschmelzverfahren hergestellt werden, werden hier angeboten.
Übernachtung in Jeypore.

Tag 10

Jeypore, Onukudelli und das Dorf Ollar Gadaba

Der Tag ist dem Alltagsleben und den Märkten der Stämme von Orissa gewidmet. Nach dem Frühstück Fahrt nach Onukudelli. Hier besuchen wir den Markt der Bonda, Gadaba und Didayee, wenn unser Besuch auf einen Donnerstag fällt. Es werden vor allem Kunsthandwerksgegenstände feilgeboten. Am Abend besuchen Sie auf dem Weg zurück zum Hotel das Dorf Ollar Gadaba. Erleben Sie die herzliche Gastfreundschaft seiner Bewohner.

Jeypore im Bundesstaat Odisha ist berühmt für ihre Süßwasserseen, Wasserfälle und malerischen Täler. Jeypore ist Heimat von etwa 62 verschiedenen Volkstämmen wie die Gond, Dhruba, Paraja und Koya. An der südlichen Grenze von Odisha gelegen, ist Jeypore mit Andhra Pradesh verbunden. Die Stadt hat ihre eigene historische Bedeutung und ist die zweitgrößte Stadt nach Berhampur im Süden des Bundesstaates. Lokal gesprochen ‚Joypur‘ ist die wörtliche Bedeutung von Jayepore ‚Stadt des Sieges‘. Der Besuch von Jayepore ist eine willkommene Abwechslung für alle, die eine Pause vom hektischen Stadtleben einlegen möchten.
Übernachtung in Jeypore.

Tag 11

Besuch des Volksstammes der Praja und Fahrt nach Jagdalpur

Nach einem gemütlichen Frühstück besuchen Sie den Volksstamm der Praja und ihr Dorf in Nandandi. Die Parajas scheinen seit dem 2. Jahrhundert nach Christus in diesem Landstrich zu leben. Wir verbringen etwas Zeit mit den Einheimischen und fahren danach weiter nach Jagdalpur. Auf dem Weg besuchen wir die Weber von Kotpad, auch ‚Mirgan‘ genannt, die berühmt sind für die Herstellung von Saris, Gamchas und Tuvals. Nach der Ankunft in Jagdalpur checken Sie in Ihr Hotel ein und die verbleibende Zeit steht Ihnen zur freien Verfügung.

Kotpad Handloom ist ein vegetabil gefärbter Stoff, der von den Stammeswebern der Mirgan im Dorf Kotpad gefertigt wird. Die Baumwoll-Saris mit festem Rand und die Pata Anchal – Duppattas mit typischen Buties (Motiven) aus Baumwolle und Seide sind alle mit organischen Farbstoffen gefärbt. Der natürliche Farbstoff wird aus dem in diesem Gebiet häufig vorkommenden Nonibaum hergestellt. Die Seidensaris mit der traditionellen Ornamentik der verschiedenen Volksstämme aus der Umgebung sind die lokale Spezialität.
Übernachtung in Jagdalpur

Tag 12

Jagdalpur, Kanger-Ghati-Nationalpark und die Chitrakot-Fälle

Nach dem Frühstück besuchen wir den Kanger-Ghati-Nationalpark, der als eines der schönsten Urwaldgebiete der Erde gilt. Nachdem wir etwas Zeit im Park verbracht haben, besuchen wir die Chitrakot-Fälle und bei Mardoom den Stammesmarkt der Maria, Halba, Bhatra und Raja Maria.

Der Kanger-Ghati-Nationalpark wurde 1982 von der indischen Regierung zum Nationalpark erklärt. Unter den verschiedenen Schutzgebiete des Landes, ist er einer der schönsten und reichsten Nationalparks, bekannt für seine Artenvielfalt in malerischer Landschaft mit herrlichen Wasserfällen, den berühmten unterirdischen geomorphologischen Kalksteinhöhlen und Heimat des Beo, dem Staatsvogel von Chhattisgarh. Der Park ist bekannt für seine sehr heterogenen Landformationen, die von flachen und sanften Gebieten bis hin zu steilen Hängen und Hochebenen mit Tälern und wilden Flussläufen reichen. Das weitläufige, hügelige Gelände birgt vielfältige Lebensräume und ist ein Hotspot der Artenvielfalt Zentralindiens. Im Park leben auch Menschen zahlreicher verschiedener Volksstämme.

Die Chitrakot-Wasserfälle sind die größten Wasserfälle Indiens und die breitesten Asiens – daher werden sie im Volksmund auch als „Niagarafälle Indiens“ bezeichnet. Die Weite des Wasserfalls hängt vom Wasserstand im Fluss Indrabati ab. Im Sommer ist die Spannweite der Chitrakot minimal, aber während des Monsuns berührt der Wasserspiegel des Flusses Indrabati die beiden Ufer und der Wasserfall erstreckt sich auf einer Breite von fast 150 Metern.
Gegen Abend Fahrt zurück zu Ihrem Hotel und Übernachtung in Jagdalpur.

Tag 13

Besuch des anthropologischen Museums von Jagdalpur und Fahrt nach Kanker

Nach einem gemütlichen Frühstück besuchen Sie das Anthropologische Museum. Später fahren Sie weiter nach Kanker. Nach Ankunft Check-In und Zeit zur freien Verfügung.

Das Anthropologische Museum von Jagdalpur bietet einen perfekten Einblick in das Alltagsleben der verschiedenen Adivasi-Stämme in Bastar. Zu den Sammlungen des Museums gehören Kopfbedeckungen, Schuhe, Schmuck, Musikinstrumente, Kleider, Gemälde, Holzschnitzereien, Waffen, Masken, Kunstwerke, Skulpturen und vieles mehr.

Kanker ist ein historisch bedeutender Ort, dessen Ursprung in die Steinzeit zurückgeht. Zu dieser Zeit war der Ort von barbarischen und nomadischen Stämmen mit wüstem Lebensstil bewohnt. Der Ort erfuhr im 6. Jahrhundert v. Chr. starken Einfluss durch den Buddhismus. In den nachfolgenden Zeitaltern war die Region um Kanker von dichtem und undurchdringlichem Wald bedeckt, der auch in den Epen von Ramayana und Mahabharata erwähnt wurde.
Übernachtung in Kanker.

Tag 14

Kanker und Dörfer der Maria und Muria

Nach dem Frühstück besuchen Sie ein Dorf des Muria-Volksstammes und erfahren mehr über das Ghotul-System. Probieren Sie das wunderbare Essen im Dorf und bekommen Sie einen Einblick in die Lebensweise der Menschen. Wir besuchen auch einen Markt und lernen die traditionelle Musik kennen.
Übernachtung in Kanker.

Tag 15

Kanker – Kawardha

Nach dem Frühstück Fahrt nach Kawardha. Bei Ihrer Ankunft checken Sie in Ihr Hotel ein und die verbleibende Zeit steht Ihnen zur freien Verfügung.
Kawardha: Kawardha ist eine reizende kleine Stadt, die bei der Hügellandschaft Maikal gelegen ist. Der Sakri-Fluss fließt durch den Süden des Ortes und den Kanha-Nationalpark, der flächenmäßig das größte Wildschutzgebiet in Indien ist. Die Hauptattraktion in Kawardha sind die zahlreichen hier ansässigen Volksstämme, darunter die Gond- und Baiga-Stämme. Die primitive und noch ursprüngliche Lebensweise der Menschen steht im krassen Gegensatz zu denen des unseres urbanen Lebens. Bei unserem Besuch haben wir Gelegenheit darüber zu erfahren und zu lernen.
Übernachtung im Hotel in Kawardha.

Tag 16

Kawardha - Dörfer der Baiga und Gond

Nach unserem Frühstück besuchen wir Dörfer der noch ursprünglich lebenden Volksstämme der Baiga und Gond, die Ihnen einen tollen Einblick in das Stammesleben von Chhattisgarh geben. Später am Nachmittag Fahrt zurück zu Ihrem Hotel.
Übernachtung in Kawardha.

Tag 17

Kawardha – Raipur – Delhi

Nach dem Frühstück mehrstündige Fahrt zum Flughafen Raipur für Ihren Flug nach Delhi. Bei der Ankunft in Delhi am späten Nachmittag empfängt Sie unser Vertreter am Flughafen und hilft Ihnen mit einem reibungslosen Transfer zum Hotel. Einchecken in Ihrem Hotel und Zeit zur freien Verfügung.
Übernachtung in Delhi

Tag 18

Heimreise

Nach dem Frühstück Transfer zum Indira Ghandi International Airport und Antritt der Heimreise.

Termine & Preise

Datum
Komfortstufe
Preis p.P.
Einzelzimmer­zuschlag
Datum
Reisezeitraum - 01. Oktober - 31. März
Komfortstufe
bei 2 Personen
Preis p.P.
€ 3315,-
Einzelzimmer­zuschlag
€ 939,-
Datum
Reisezeitraum - 01. Oktober - 31. März
Komfortstufe
bei 3 Personen
Preis p.P.
€ 2805,-
Einzelzimmer­zuschlag
€ 939,-
Datum
Reisezeitraum - 01. Oktober - 31. März
Komfortstufe
bei 4 Personen
Preis p.P.
€ 2769,-
Einzelzimmer­zuschlag
€ 939,-
Datum
Zeitraum Zwischen 22.Dezember und den 06. Januar
Komfortstufe
alle Preise sind auf Anfrage
Preis p.P.
auf Anfrage
Einzelzimmer­zuschlag

Ihre Anfrage

    *Pflichtfelder

    Leistungen

    Im Preis enthalten

    • Reise ab/an New Delhi
    • 17 Übernachtungen in guten Mittelklassehotels der Kategorie Standard & Gasthäuser mit täglichem Frühstück und Abendessen
    • lokale Englischsprachige Reiseleitung
    • Eintrittsgelder laut Programm
    • Aktuelle Steuern und Gebühren
    • Alle Transfers laut Programm in klimatisierten Fahrzeugen
    • Bootsfahrt auf dem Chilika-See
    • Reisesicherungsschein
    • Reiselektüre

    Nicht im Preis enthalten

    • Internationale Flüge nach Delhi
    • Inlandsflüge
    • Visum
    • Persönliche Ausgaben
    • Trinkgelder
    • Optionale Ausflüge
    • Reiseversicherung
    • Hochsaison-Zuschlag (Weihnachten & Neujahr): auf Anfrage (EZZ zzgl.: auf Anfrage)

    Weitere Infos

    Mobilitätshinweis: Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist.